Werdegang

des Musikvereines und der Musikkapelle Mauer-Öhling

Die Anfänge der Blasmusik

Seit dem Jahre 1922 ist die Existenz einer Musikkapelle in Mauer-Öhling nachweisbar. Kapellmeister war damals Rupert Großenberger, Gastwirt im Urltal, sein Stellvertreter Alfred Lackner aus Kreuzing. Das Probenlokal befand sich beim Wirt im Urltal, die Instrumente waren im Privatbesitz, das Schlagzeug gehörte jedoch der Gemeinde.

Diese Blaskapelle löste sich auf, da mehrere Musiker auch bei auswärtigen Musikkapellen mitwirkten, somit ein geschlossener Klangkörper nicht mehr möglich war. Bei kirchlichen Feiern, bei Bällen uws. war man hauptsächlich auf die Musikkapelle Aschbach angewiesen, wobei auch hiesige Musiker mitwirkten. Dieser Notbehelf bot aber oftmals Schwierigkeiten. Daher holte im Jahr 1925 der damals 20-jährige Junglehrer Karl Stiefelbauer junge Musiker zu einem Probespiel zusammen, das erfolgreich verlief.

Hierauf wurden regelmäßig Proben abgehalten und allmählich schlossen sich auch ältere Musiker an, die eine wichtige Stütze der jungen Vereinigung bildeten. Der Mangel an Musikstücken veranlasste den Kapellmeister selbst Lieder und Märsche zu schreiben, ebenso standen den Musikanten meist alte Instrumente zur Verfügung, die nicht immer rein klangen. Dies bot Anlass für Spott seitens unverständiger Leute, die junge Schar gab aber nicht auf und setzte sich trotz Quertreibereien zielstrebig durch.

Die Gründung des Musikvereines

Im Mai 1926 wurde unter der Führung des Bürgermeisters der Gemeinde Öhling, Oberlehrer Leopold Steinhäufl und des Bürgermeisters der Gemeinde Mauer, Landwirt Josef Kronberger sowie des Pfarrers P. Franz Dieminger, ein Musikverein gegründet. Zunächst wurde unter dem Vorsitz von Karl Sengstbratl ein provisorischer Ausschuss gebildet.

Gründung MV Mauer-Öhling

Am 14. November 1926 fand im Gasthaus Sengstbratl in Mauer das Gründungskränzchen des Musikvereines Mauer-Öhling statt. Die Veranstaltung erfreute sich eines glänzenden Besuches, die Leistungen der Musikkapelle unter der Leitung von Karl Stiefelbauer erhielten immer wieder stürmischen Beifall.

Am 22.April 1927 fand im Gasthaus Hinterholzer in Öhling die erste ordentliche Generalversammlung des Musikvereines statt. Dabei wurden Leopold Steinhäufl als Obmann sowie Karl Stiefelbauer als Kapellmeister einstimmig an die Spitze des Vereinsvorstandes gewählt. Der Verein zählte damals 262 Mitglieder.

1. Generalversammlung

Im Jahre 1929 legte Kapellmeister Karl Stiefelbauer seine Funktion aus beruflichen Gründen nieder, die Kapellmeisterstelle übernahm Franz Otto, der diese Funktion bis zur Einberufung in die Deutsche Wehrmacht im Jahre 1943 ausübte. Durch die Kriegereignisse und die laufenden Einberufungen löste sich die Musikkapelle auf.

Der Wiederbeginn nach dem 2. Weltkrieg

Das Ende des 2. Weltkrieges hat einen Scherbenhaufen hinterlassen. Im Heimatort gab es für den Bürgermeister viele Probleme zu lösen, ein wichtiges Anliegen war die Reaktivierung der Musikkapelle. Laut Bescheid der Bezirkshauptmannchaft Amstetten vom 4. April 1946 wurde Josef Röbelreiter zum provisorischen Musikleiter bestellt. Dies dürfte aber nicht im Sinne der Musiker und des Vereinsvorstandes gewesen sein, daher ersuchte der damalige Bürgermeister Josef Leitner, Herrn Johann Schubert, sich der Ortsmusikkapelle anzunehmen. Dieser versammelte vorerst die aus dem Kriege heimgekehrten ehemaligen Musiker und andere Interessierte um sich und begann mit der Probenarbeit – eine Erfolgsgeschichte begann, die Musikkapelle Mauer-Öhling entwickelte sich zu einer der besten Blasmusikkapellen des Landes.

1953 erfolgte der Beitritt zum NÖ.Blasmusikverband, der Musikverein Mauer-Öhling erhielt die Mitgliedsnummer 35.

Kapellmeister Johann Schubert war aber nicht nur darauf bedacht, das musikalische Niveau seiner Musiker ständig zu heben, sondern auch die infrastrukturellen Gegebenheiten zu verbessern. So wurde auf seine Initiative von 1963 bis 1964 das Musikheim in Öhling errichtet, es entstand als eines der ersten dieser Art in Niederösterreich.

Jugendkapelle_1977

Da unter seiner Leitung die Musikkapelle zahlenmäßig stark anwuchs, gründete Johann Schubert im Jahre 1966 eine Jugendkapelle, die bis zur Wiedereingliederung in die Ortsmusikkapelle 1976 sehr erfolgreich wirkte; zahlreiche Auszeichnungen bei Konzertmusikbewertungen geben Aufschluss darüber.

1977 legte Kapellmeister Johann Schubert nach 31-jähriger Tätigkeit zum Wohle der Allgemeinheit seine Funktion nieder und übergab an seinen Stellvertreter Johann Buchmeier, zwei Jahre später folgte Erich Heiligenbrunner als Kapellmeister nach, der dieses Amt ebenfalls 2 Jahre ausübte.

Jugendkapelle 1970

Jugendkapelle_1970

Kapelle 1979

Kapelle_1979

Jugendkapelle 1972

Jugendkapelle_1972

1981 übernahm Helmut Huber die Leitung der Musikkapelle Mauer-Öhling. Mit großem Idealismus ging er an die Aufgabe heran und konnte in kürzester Zeit zahlreiche musikinteressierte Jugendliche für die Kapelle gewinnen, die er gemeinsam mit seinem Stellvertreter Friedrich Baumgartner selbst ausbildete.
Nachdem im Herbst 1985 der dringend erforderliche Musikheimzubau feierlich eröffnet wurde, nahm die Musikkapelle im Jahre 1986 aus Anlass des 60-jährigen Bestandsjubiläums eine Musikkassette auf, einige Jahre später erfolgte die Produktion einer Weihnachtskassette.

Kapelle 1986 

Kapelle_1986

Seit 1986 wird alljährlich im prächtigen Festsaal der LNK Mauer ein Herbstkonzert abgehalten, das sich binnen kürzester Zeit zu einem kulturellen Highlight in unserem Ort entwickelt hat. Dabei gelingt es unseren Kapellmeistern immer wieder die Musiker mit Stücken aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen zu neuen musikalischen Höhepunkten zu führen. Kapellmeister Helmut Huber erhielt für seine umsichtige Kapellmeistertätigkeit, neben zahlreichen Würdigungen und Ehrungen verschiedenster Institutionen, die goldene Dirigentennadel im Jahre 1994; 1997 nahm er den Ehrenpreis des Landeshauptmannes von Niederösterreich entgegen, dabei handelt es sich um einen Sonderpreis für 12 ausgezeichnete Erfolge bei Konzertmusikbewertungen in ununterbrochener Reihenfolge.
Nach Ablegung der Kapellmeisterprüfung im Jahre 1999 stand mit Wolfgang Ebner ein junger, aufstrebender Dirigent unserem bewährten Kapellmeister Helmut Huber zur Seite.
Unter der Leitung von Kapellmeister Wolfgang Ebner errang die Musikkapelle Mauer-Öhling bei Konzertwertungsspielen dreimal einen 1. Rang mit Auszeichnung in der Oberstufe, dafür erhielt er im Frühjahr 2004 die bronzene Dirigentennadel.

Im September 2005 trat Helmut Huber von seinem Kapellmeisteramt zurück,  neuer Kapellmeister wurde Wolfgang Ebner.

Kapelle 2001

Kapelle_2001

Neben den alljährlichen Konzertwertungsspielen wurde ab 2005 das „Musizieren in Bewegung“ wieder intensiviert .
Nach langer Zeit nahm die Musikkapelle Mauer-Öhling am 16. Mai 2005 in Waidhofen/Ybbs an einer Marschmusikbewertung teil. Anita Inhofner, eine junge Stabführerin, getragen mit viel Glück, Können und, wenn es sein muss, auch mit der notwendigen Härte, führte unsere Kapelle auf Anhieb in der Stufe C zu einem ausgezeichneten Erfolg.

Die Teilnahme an den Marschmusikbewertungen wurde daraufhin zur alljährlichen Tradition, wobei die Stabführer Anita Inhofner (2005 bis 2009, 2018), Johannes Uiberlacker (2010 – 2012) und Jürgen Scherscher (2013 – 2016) die Musikkapelle in den Wertungsstufen C und D durchwegs zu sehr guten bzw. ausgezeichneten Erfolgen führten.

Anlässlich des 80-jährigen Bestandsjubiläums veranstaltete der Musikverein im Juni 2006 erstmalig ein Bezirksmusikfest; trotz schlechten Wetters und sehr kühlen Temperaturen fanden sich über 20 Musikkapellen aus dem Bezirk und unsere Partnerkapelle aus Maria Saal (Kärnten) im Gemeindegebiet von Mauer-Öhling ein und ließen den Festumzug und das daran anschließende Gesamtspiel im Festzelt zu einem grossartigen Erlebnis werden.

Die bislang längste Reise  in seiner Vereinsgeschichte führte den Musikverein Mauer-Öhling 2007 in den sonnigen Süden Spaniens. In Calella – ca. 40km nordwestlich von Barcelona – nahm er am Oktoberfest teil, neben einem Festumzug durch die Stadt wurde zweimal im berstend vollen Festzelt gespielt. Ausflüge nach Montserrat bzw. eine Stadtrundfahrt in Barcelona (Estadi Camp Nou, Sagrada Familia, Las Ramblas, Spanisches Dorf) – bei der Heimreise erfolgte noch ein kurzer Abstecher ins mondäne Monaco –   rundeten das Programm ab.

Bei der Generalversammlung am 2. März 2008 erfolgte ein neuerlicher Kapellmeisterwechsel: Johann Eblinger übernahm die verantwortungsvolle Position.

Aufgrund der durchwegs positiven Rückmeldungen der teilnehmenden MusikerInnen wurde die Reise zum Oktoberfest nach Callella im Jahre 2010 wiederholt und wiederum zu einem unvergesslichen Erlebnis; die umsichtige Reiseorganisation oblag beide Male dem Obmannstellvertreter Manfred Himmelbauer.

Das Jahr 2011 brachte für den Musikverein eine besondere Überraschung: das Land Niederösterreich veranstaltete in Kooperation mit der NÖN eine Wahl zum Lieblingsverein des Bundeslandes; dabei ging der MV Mauer-Öhling in der Kategorie „Kultur“ mit unglaublichen 36.120  Stimmen als souveräner Sieger hervor und durfte bei der Preisverleihung im Landhaus von St. Pölten den Siegerscheck über 5.000 € in Empfang nehmen.

2012 bot schließlich ein besonderes musikalisches Bonmot: mit dem „Chorus Angelorum“ veranstaltete man im Festsaal des LK Mauer ein Gemeinschaftskonzert unter dem Motto „Music of the Night“. Zwei ausverkaufte Konzertabende waren Resultat dieses vereinsübergreifenden Projektes, eine Live CD legte überdies Zeugnis einer eindrucksvollen Leistung ab.

Um dem jährlich stattfindenden Zeltfest neue Attraktivität zu verleihen wurde ab Juni 2013 der mittlerweile legendäre Marketenderinnen Contest ins Leben gerufen. Marketenderinnen Paare aus der Region ritterten sich dabei um ein ansehnliches Preisgeld und verwandelten bereits am frühen Abend das Festzelt in einen wahren Hexenkessel.

2014 wurde dem Musikverein eine besondere Ehre zuteil, erhielt er doch aus den Händen unseres Landeshauptmannes den begehrten Ehrenpreis in Gold. Das Land Niederösterreich ehrt dabei Mitgliedskapellen des NÖ Blasmusikverbandes, die sich an den von ihm vorgeschriebenen Veranstaltungen, Konzert- bzw. Marschmusikbewertungen, Spiel in kleinen Gruppen, beteiligen. Die dabei erzielten Punkte werden zusammengezählt und für über 2.100 Punkte wurde eben der Ehrenpreis in Gold errungen.

Seit April 2015 gibt es beim Musikverein Mauer-Öhling wieder ein eigenes Jugendorchester um die musizierende Jugend aus den Musikschulen noch gezielter an das Blasorchester heranzubilden. Unter der musikalischen Federführung von Kapellmeisterstellvertreter Manuel Scherscher wird alle zwei Wochen geprobt.

Daneben gab es seit Jahren Bestrebungen hinsichtlich der Errichtung eines neuen Musikheimes. Grund dieses zukunftsweisenden Projektes war die Tatsache, dass das seinerzeit bestehende Musikheim den zeitgemäßen Anforderungen in keinster Weise mehr entsprach. Der Musikverein strebte also eine zukunftsorientierte, effiziente Lösung an: Proberäume mit richtungsweisender Funktionalität und Form, idealerweise mit Integration der örtlichen Musikschulen, diverse Nebenräume (Archiv-/Aufenthaltsraum etc.) spielten dabei eine elementare Rolle in den Planungen.

Aus dieser Vision wurde erfreulicherweise Realität: Nach langen Beratungen hinsichtlich einer funktionalen Planung bzw. vor allem der Finanzierung dieses fast epochalen Projektes fand am Freitag, dem 25. September 2015 der Spatenstich zum Bau des neuen Musikheimes statt. Zu besonderem Dank ist der Musikverein Mauer-Öhling dabei unserer Bürgermeisterin Labg. Michaela Hinterholzer verpflichtet, die stets ein offenes Ohr für unsere Wünsche hatte und auch durch Verhandlungen mit dem Land Niederösterreich und der Stadtgemeinde Amstetten die Vision „Musikheim Neu“ erst ermöglichte.

Begünstigt durch einen milden Winter 2015/2016 und dem selbstlosen Einsatz zahlreicher Musiker wurde ein rascher Baufortschritt erzielt.

Der Musikverein Mauer-Öhling feierte im Jahre 2016 sein 90-jähriges Bestandsjubiläum mit einem großen Bezirksmusikfest am Samstag, dem 11. Juni, Höhepunkt war neben einem prächtigen Festumzug samt abschließendem Gesamtspiel beim Festzelt der abendliche Auftritt der weltberühmten Blaskapelle GLORIA.

Parallel dazu und auch nachfolgend gingen die Arbeiten am Bau des neuen Musikheimes unvermindert weiter, sodass am 27. Jänner 2017 der Bürgermeisterempfang der Marktgemeinde Oed-Öhling bereits in den neuen Räumlichkeiten des Musikvereines stattfinden konnte. Die zahlreich erschienene Bevölkerung zeigte sich von der neuen musikalischen Heimstätte des Vereines – obgleich noch nicht fertig – sehr beeindruckt, ein Ensemble des MV Mauer-Öhling umrahmte diesen Event musikalisch, passend zum Anlass wurde als erstes Stück die Polka „Es ist schön“ (Nechod k´nam) intoniert.

Meilenstein neues Musikheim

Die feierliche Eröffnung des neuen Musikheimes fand schliesslich am 16./17. September 2017 statt. An beiden Tagen war das Musikheim für die interessierte Öffentlichkeit zur Besichtigung zugänglich, der Festakt fand dann am Sonntag statt, der Musikverein Eibesthal aus dem Weinviertel umrahmte die Feierlichkeiten und den anschliessenden Frühschoppen musikalisch.

Der Gegenbesuch führte uns bereits im Juni 2018 ins Weinviertel, das 50-jährige Bestandsjubiläum wurde ausgiebig gefeiert, erstmalig trat unser Musikverein zu einer Marschmusikbewertung ausserhalb der Bezirksgrenzen an und erreichte dabei einen ausgezeichneten Erfolg.

Beim Herbstkonzert 2018 übergab Manuel Scherscher die musikalische Leitung des Jugendorchesters an Jugendreferenten Lukas Siegl, der zusätzlich ab 2019 auch als neuer Stabführer fungiert und sich bei der Marschmusikbewertung am 23. Juni 2019 in Biberbach blendend in sein Amt einfügte, erreichte der Musikverein dabei doch in der Wertungsstufe D mit 84,5 von 90 möglichen Punkten ein in der Vereinshistorie noch nie erreichtes Ergebnis.

Bei der Generalversammlung am 1. März 2020 stellte sich Obmann Alois Pfleger nicht mehr der Wiederwahl. Er führte seit 2001 mit viel Weitblick den Verein und ist mit 19 Obmannjahren der bisher längstdienende Obmann in unserer Vereinsgeschichte. Zu seinem Nachfolger wurde Thomas Führicht gewählt.

Nach einem Begräbnis am 12. März 2020  erzwang die weltweit grassierende „Corona Pandemie“ den Musikverein zu einer vorübergehenden Aussetzung seines Spielbetriebes. Nahezu drei Monate lang herrschte in der Blasmusikszene absoluter Stillstand. Die Zeit war geprägt von Unsicherheit, aber auch von kreativen Ideen, so wurde z.B. die „Stay at Home Challenge“ und „So klingt Niederösterreich“  initiiert. Am 29. Mai trat die Novelle der Covid-19 Lockerungsverordnung in Kraft, welche die Aufnahme des Probebetriebes ermöglichte, und so begann auch beim MV Mauer-Öhling am 5. Juni wiederum ein regulärer Probebetrieb. Die Lage blieb aber das ganze Jahr über unübersichtlich, sodass der Verein die Herbstkonzertabende absagen musste, auch fand im Jahre 2020 keine Marsch- bzw. Konzertmusikbewertung statt. Aufgrund behördlicher Massnahmen musste der Spielbetrieb nach der Probe am 16. Oktober neuerlich eingestellt werden, ab Weihnachten 2020 war die musikalische Umrahmung von liturgischen Feiern sowie Begräbnissen in Quartettbesetzung wieder möglich, von einer Aufnahme eines einigermassen normalen Spielbetriebes war man im Frühjahr 2021 aber  weit entfernt. Ab Juni 2021 konnte der Probe- bzw. Spielbetrieb wieder aufgenommen werden, auch startete im Herbst die Vorbereitung auf die Konzertabende im November, zwei Wochen vor den Konzertterminen machten abermals die verordneten Massnahmen den Planungen einen Strich durch die Rechnung und die Konzerte mussten abgesagt werden, des weiteren erschwerten die sogenannte „2G Regelung“ und Teilnehmerbeschränkungen auf max. 25 Personen den Probebetrieb, erst Ende Februar 2022 konnte wieder in voller Mannstärke geprobt werden und das musikalische Geschehen normalisierte sich dauerhaft wieder. Dass die Pandemie der musikalischen Qualität des Musikvereines keineswegs geschadet hat, bewies dieser im Juni 2022, wo der MV Mauer-Öhling unter der Stabführung von Lukas Siegl bei der Marschmusikbewertung in Aschbach mit eindrucksvollen 86,5 Punkten in der Wertungsstufe D einen neuen Vereinsrekord aufstellte.

Aktuell zählt der Verein 44 aktive MusikerInnen sowie 5 Marketenderinnen, organisatorisch wird der Verein von Obmann Thomas Führicht geführt, für die musikalischen Belange ist Kapellmeister Johann Eblinger verantwortlich.